Was tun, wenn der Skischuh drückt?

Von Magnus Fischer

Bald ist Winter! Wer sich beim Skifahren schmerzfrei vergnügen will, sollte sich rechtzeitig um einen gut sitzenden Skischuh kümmern.

Denn während beim Gehen der Fuß dynamisch belastet wird, steht er beim Skifahren stundenlang fest eingepresst im Schuh. Falsch sitzende Skischuhe bedeuten dann schnell: Taubheitsgefühle in den Füßen und Zehen, Fußschmerzen, Schmerzen im Sprung- und Kniegelenk oder sogar Rückenbeschwerden.

Der perfekt sitzende Skischuh punktet daneben mit einem weiteren Argument: Die Generation der taillierten (Carving-)Ski fordert einen gleichmäßigen und gut kontrollierten Kantendruck.

Um solchen Symptomen vorzubeugen und für ungetrübten Fahrspaß auf der Piste empfiehlt es sich – neben Muskel- und Konditionstraining – seine Ausrüstung rechtzeitig vorzubereiten. Die Ski, aber vor allem auch der Skischuh müssen überprüft werden. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die Beseitigung von Druckstellen

Die Schalen von Skischuhen sind für den „Durchschnittssportler“ entwickelt, die unterschiedlichen Fußformen können hier nur wenig berücksichtigt werden. Die Lösung: Die Schale mit individuellen Veränderungen anpassen, z.B. durch das Verformen im Bereich der Knöchel oder durch das Weiten im Vorfußbereich.

Analyse first! Individuelle Lösungen für individuelle Füße

Jeder Fuß ist anders. Seine Form ist nicht nur das entscheidende Kriterium bei der Anpassung der Schale, sondern auch für die Passform des Skischuhs. Spezielle, nach Maß angefertigte Skisporteinlagen, können Defizite ausgleichen und die individuellen Anforderungen erfüllen.

Wichtig: Vorgefertigte Einlegesohlen oder am Fuß modellierte Einlagen sind für den schnellen Wintersport nur bedingt geeignet und nur 2. Wahl. Hier gibt es bessere und genauere Methoden.

In einer professionellen Beratung und Vorsorge wird zuallererst der Status Quo ermittelt: Wie verhält sich der Fuß in der Belastung, was macht die Beinachse? Weicht sie ab, sind links-rechts Unterschiede zu erkennen etc.?

Aus den Antworten entwickelt sich die Form der Skisporteinlage. Mit Ausnahme zur Entlastung von punktuellen Überlastungen hat weiches Material im Skischuh nichts zu suchen. Für die enormen Kräfte, die bei dieser Sportart auftreten, wird stabiles Material benötigt.

Um Fuß und Schuh sehr gut aufeinander abzustimmen, haben sich elektronische Hilfsmittel bewährt wie

  • 3D-Laserscanner für den Fußabdruck
  • Druckverteilungsmessung unter der Sohle (Pedobarografie)
  • Beinachsenvermessung

Der maßangepasste Skischuh

Unter den verschiedenen Techniken, den maßangepassten Skischuh zu erstellen, ist die effektivste Methode das Schäumen des Innenschuhs. Dabei sollte man beachten, dass für diese Arbeiten eine langjährige Erfahrung beim Schäumen von Skischuhen von Vorteil ist.

Nach der Anpassung der Schale an die Fußform erfolgt hierbei eine Korrektur der Statik mittels skispezifischer und exakt auf die besonderen Anforderungen der Füße angepasster Einlage.

Die Einlagen werden im Kaltschaumverfahren zusammen mit dem Innenschuh exakt an der Fußform angeschäumt. So ist eine 100prozentige Passform gewährleistet. Das Ergebnis ist sofort spürbar: Ein direkteres Ansprechverhalten und die bessere Kontrolle des Skis. Druckstellen, Schmerzen und auch kalte Füße sind damit Schnee von gestern.

Oder kurzum: Optimale Passform = 100prozentiger Skispaß.

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